Unsere Activities

 
 
 




Die Betreuung der Behinderten der GWK, unsere Hauptactivity, und mehr

Im Lions-Club Köln-Colonia ist es seit nahezu 4 Jahrzehnten eine liebevoll gepflegte Tradition sich um behinderte Menschen aus den „Gemeinnützigen Werkstätten Köln GmbH“ (GWK) zu kümmern. Begonnen hatte alles durch das aufopfernde Engagement unseres Clubfreundes Prof. Dr. Josef Stralau. Zu Beginn der 60er Jahre hatte er den Kontakt zwischen der GWK und dem Lions-Club Köln-Colonia hergestellt. Lions-Freund Josef Stralau verstarb im Herbst 2007 im Alter von 99 Jahren. Wir werden sein Andenken ehren und bemüht sein, seine Initiative und sein Engagement um die behinderten Menschen fortzusetzen.

In der Anfangszeit waren deutliche Hemmnisse und Vorurteile gegenüber behinderten Menschen vorhanden und mussten erst durch geduldige Überzeugungsarbeit beseitigt werden. In der damaligen Zeit war es keineswegs selbstverständlich, dass geistig und körperlich behinderte Menschen mehr oder weniger selbständig Straßenbahn fuhren oder außerhalb ihrer Behinderteneinrichtungen einer geregelten Arbeit nachgingen. Auch war es noch nicht möglich, solche Menschen in Form eines betreuten Wohnens in „normalen“ Mehrfamilienhäusern unterzubringen. Professor Stralau konnte durch seine liebevolle Autorität und sein enormes medizinisches und psychologisches Wissen recht bald diese Berührungsängste abbauen. In kleinen Gruppen von 3 bis 6 Lions-Freunden wurden der Kontakt zu den verschiedenen Behindertengruppen hergestellt. Durch gemeinsame Veranstaltungen, Ausflüge, Geburtstagsfeiern, Konzertbesuche, Kegelabende, Grillnachmittage und sonstige mehr oder weniger festliche Anlässe wurde diese dauerhafte Verbindung und Verbundenheit hergestellt.

Inzwischen werden sechs verschiedene Wohngruppen der GWK seit nunmehr 39 Jahren betreut. In der Anfangszeit stand das gegenseitige Lernen im Umgang von nichtbehinderten mit behinderten Menschen im Vordergrund. Auch war die finanzielle Ausstattung der behinderten Bewohner der GWK nicht so wie sie heute ist. So musste in der Gesellschaft und der Öffentlichkeit manches Vorurteil ausgeräumt werden. Man erregte doch vielfach Aufsehen, wenn Nichtbehinderte und Behinderte gemeinsam Museen besichtigten oder im Schwimmbad auftauchten und dann auch noch vertraut Freude an der Gemeinsamkeit zeigten. In der heutigen Zeit hat sich das gegenseitige Verständnis grundlegend geändert und entspannt. Aber dennoch ist das Engagement notwendig. Neue Gefahren in einer konsumorientierten, profitgierigen und spaßwütigen Zeit drängen allzu leicht diese behinderten Menschen an den Rand der Gesellschaft. Erst durch den Umgang mit diesen Menschen, die mitunter ein wesentlich unverbildetes Gefühlsleben zeigen und in ihren Reaktionen sehr viel mehr Spontaneität zeigen als wir Nichtbehinderten es ihnen zutrauen, lernen wir unsere „Nichtbehinderung“ zu schätzen und mit ihr umzugehen.

Wenn Sie sich über die „Gemeinnützigen Werkstätten Köln GmbH“ (GWK) ausführlich informieren möchten, klicken Sie bitte auf folgenden Link: www.gwk-koeln.de

Der Lions-Club Köln-Colonia hatte neben dieser „Hauptactivity“ noch viele andere nicht weniger wichtige „Nebenbeschäftigungen“. Verschiedene soziale Einrichtungen im Kölner Raum und in der Stadt wurden durch z.T. großzügige Geldbeträge unterstützt. Exemplarisch sind aus den letzten 20 Jahren zu nennen: 

  • Das „Johanneshaus in Köln“, welches sich um die Betreuung von obdachlosen Männern kümmert,
  • das „Internationale Schwimmfest für Schwer- und Schwerst-Behinderte“ in Belgien bzw. England,
  • die „Sonderschule für Lernbehinderte - Martin-Köllen-Straße“,
  • der Verein „KiKK e.V. - Kunst im KinderKrankenhaus“,
  • der „Förderverein Sozialpädiatrisches Zentrum e.V.“ der Klinik und Poliklinik für Kinderheilkunde der Universität zu Köln,
  • der Verein „Hilfe für Tschernobyl-geschädigte Kinder e.V.“,
  • die Aktion der Kölner Polizei „Hinsehen, Handeln, Hilfe holen – Kölner lassen keinen allein“,
  • das „Zentrum für Frühbehandlung und Frühförderung gemeinnützige Betriebs GmbH“, in dem Kinder im Vorschulalter bei Auffälligkeiten gefördert werden,
  • der „Sozialdienst katholischer Frauen – SkF“,
  • die „Grundschule Kendenich“ in Hürth,
  • das „Friedensdorf in Oberhausen“,
  • der „Förderverein für Krebskranke Kinder e.V. Köln“ – „Dat Kölsche Hätz“,
  • das „Kölnische Stadtmuseum“,
  • „Unicef Deutschland“,
  • die „Kölner Tafel e.V.“,
  • der Verein „LebensWert e.V.“
  • die „Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe“ – insbesondere das Projekt „Ein Schlag gegen den Schlag“,
  • der Verein "Helfen durch Geben - Der Sack e.V."

 

Als bis jetzt sehr erfolgreiche Activity ist das Engagement des Lions-Club Köln-Colonia in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik zu Köln zu nennen: Hier sollen und werden inzwischen schon im zehnten Jahr hochbegabte und bedürftige Studenten und Studentinnen durch ein Stipendium gefördert. Nach Maßgabe und Prüfung durch die Musikhochschule, wird den ausgewählten Studentinnen und Studenten ein nennenswerter Geldbetrag für z.B. den Erwerb eines ihrem Leistungsstandard angemessenen Instrumentes zur Verfügung gestellt.





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